Herren – Nervenstarker Heimsieg gegen den SV Michelfeld

Von | 25. Oktober 2026

MHV SCHWEINFURT 09  ·  1. HERREN  ·  BEZIRKSOBERLIGA

Nervenstarker Heimsieg gegen den SV Michelfeld

MHV behauptet nach knappem Heimsieg Platz drei

MHV SCHWEINFURT 09  36:35  SV MICHELFELD  ·  HALBZEIT 16:13

Der MHV Schweinfurt 09 hat das nächste enge Bezirksoberliga-Spiel für sich entschieden. Vor mehr als 100 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Trainer Christopher Früh mit 36:35 gegen den SV Michelfeld durch und festigte mit nun 8:4 Punkten den dritten Tabellenplatz.

Fiedler hält den MHV auf Kurs

Mit Michelfeld gastierte eine keinesfalls zu unterschätzende Mannschaft in Schweinfurt, deren Kader Erfahrung bis hinauf in Oberliga und 3. Liga mitbringt. Die erste Halbzeit verlief dennoch weitgehend nach Plan. Der MHV erspielte sich viele gute Möglichkeiten, ließ aber zu viele davon ungenutzt und scheiterte mehrfach am aufmerksamen Michelfelder Torhüter.

Auf der anderen Seite erwischte Lukas Fiedler erneut einen hervorragenden Tag. Mit zahlreichen wichtigen Paraden gab er der Abwehr Sicherheit und entschied das Torhüterduell letztlich für sich. Getragen von einer gut gefüllten Halle und den begeisterten Jugendspielern an den Trommeln gingen die Schweinfurter mit einer 16:13-Führung in die Pause.

Michelfeld kommt noch einmal heran

Trainer Früh forderte in der Kabine, noch einmal eine Schippe draufzulegen, weil Michelfeld im zweiten Durchgang alles versuchen würde. Zunächst gelang das eindrucksvoll: Der MHV setzte sich bis zur 36. Minute auf 21:15 und später mehrfach auf sechs Tore ab. Doch die Partie wurde noch einmal unnötig eng. Fünf der insgesamt sechs Schweinfurter Zeitstrafen fielen nach der Pause, hinzu kamen kleine Unkonzentriertheiten in der Abwehr. So kassierte der MHV im zweiten Durchgang 22 Gegentore.

Michelfeld verkürzte immer wieder und kam in der Schlussminute noch einmal bis auf einen Treffer heran. Die Schweinfurter fanden an diesem Abend jedoch stets eine Antwort. Allen voran Felix Rother übernahm Verantwortung und absolvierte mit 17 Treffern, darunter sechs sicher verwandelten Siebenmetern, sein bislang bestes Bezirksoberliga-Spiel der Saison.

Viele Rädchen greifen ineinander

Auch abseits des erfolgreichsten Torschützen greifen im Schweinfurter Uhrwerk immer mehr Rädchen ineinander. Sören Bernt setzte in seiner Einsatzzeit wichtige Akzente und sorgte mit seinem Durchbruch über die rechte Seite sowie einem sehenswerten Wurf ins lange Eck zum 35:33 dafür, dass Michelfeld in der entscheidenden Phase wieder auf Abstand blieb.

Die Erkenntnis aus diesem Abend ist klar: Wenn sich der MHV auf das eigene Spiel konzentriert und seine Leistung abruft, kann er in dieser Liga jeden Gegner schlagen. Gleichzeitig muss die Mannschaft in hitzigen Phasen geduldiger, disziplinierter und konsequenter agieren. Dann können solche Partien künftig auch mit fünf oder sechs Toren Vorsprung entschieden werden. Für die Zuschauer war es erneut ein spannendes Spektakel – für den MHV waren es zwei wichtige Punkte.

Ausblick auf das Rückspiel in Partenstein

Bereits am Samstag, 31. Oktober, wartet um 19 Uhr die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe beim TSV Partenstein. Mit einem Erfolg könnte der MHV einen direkten Verfolger weiter auf Abstand halten. Das Hinspiel vor drei Wochen endete nach einer deutlichen Schweinfurter Führung noch denkbar knapp mit 35:34.

Trainer Früh erwartet taktische Anpassungen von Partensteins erfahrenem Trainer Otto Fetzer. Deshalb wird die Mannschaft am Dienstag und Donnerstag konzentriert arbeiten, Lösungen für die zuletzt aufgetretenen Probleme entwickeln und sich auf eine intensive Partie in Partenstein vorbereiten.

 

Ein großer Dank gilt den Schiedsrichtern, allen Helfern, den Fans und besonders den Jugendspielern an den Trommeln für die großartige Unterstützung.

Torschützen des MHV Schweinfurt 09

Spieler

Tore

Felix Rother

17  davon 6 von 6 Siebenmeter

Philip Hellberg

5

Dominik Schmitt

4

Tobias Karl

4

Lorenz Welsch

2

Sören Bernt

1

Felix Landgraf

1

Christian Völker

1

Armand Rueff

1

 

 

Bilder der Begegnung: